Detailbeschriebe zu den drei Yogazeiten


Therapeutisches Yoga: Entspannung für Schultern und Nacken
, mit Yvonne
Samstag, 25. Oktober 2014, 13.00-15.00 Uhr
 

Wie wir auf unseren Füssen stehen oder auf einem Stuhl sitzen beeinflusst massgeblich die Muskelspannung im Schulter-Nackenbereich. Durch gezielte Aufrichtung des Körpers können wir unseren angespannten Schultern Erleichterung verschaffen.

In diesem Workshop schenken wir unserem ganzen Körper volle Aufmerksamkeit, erspüren wie sich unser Körper in den verschiedenen Körperteilen anfühlt und verschaffen unserer Schulter-Nackenpartie durch gezielte Übungen wohlige Geschmeidigkeit.

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Tore zur Achtsamkeit
mit Gastlehrerin Evelyn Hunger
Sonntag, 7. Dezember 2014, 10.30-13.00 Uhr
 

Wer kennt es nicht, das ständige Gedanken kreisen? Dabei würden wir so gerne während der Yogastunde zur Ruhe kommen, entspannen und auftanken. Gerade in der Vorweihnachtszeit sind wir oft gefordert. Vieles wollen wir vorbereiten und erledigen, die Gedanken springen von Einem ins Nächste. Anstatt in die gewünschte Besinnlichkeit zu kommen, erfahren wir eher das Gegenteil.

Mit Hilfe von Techniken aus der Yogatradition verbunden mit Anwendungen aus der buddhistischen Achtsamkeitspraxis haben wir die Möglichkeit einen Schritt aus dem Alltag zurückzutreten, uns in den Moment hinein zu entspannen und die wohltuende Ruhe zu erfahren, die sich in Körper und Geist ausbreiten kann.

Wir beginnen mit einem kurzen theoretischen Einstieg, wie in der Tradition des Yoga und auch im Buddhismus der Umgang mit dem Geist empfohlen wird. Wir lernen Instrumente und Tore zur Achtsamkeit kennen, welche uns im Alltag behilflich sind und als Vorbereitung für unsere Yogapraxis dienen können.

Im anschliessenden praktischen Teil bewegen wir sanft, voller Achtsamkeit unseren Körper und setzen die Theorie in Praxis um.

Während dem stillen Sitzen zum Abschluss des gemeinsamen Morgens werden wir zum Beobachter/ zur Beobachterin unserer Gedanken und öffnen unser Herz und Geist in eine positive und liebevolle Richtung.

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Yoga und Ayurveda: Yogapraxis zum Ausgleich der Jahreszeit Herbst/Frühwinter aus ayurvedischer Sicht

mit Gastlehrerin Evelyn Hunger
Samstag, 17. Januar 2015, 14.30-17h
 

Der Mensch ist untrennbar mit der Natur und allen anderen Lebewesen verbunden. Wir werden von äusseren Umständen wie Klima, soziales Umfeld, Nahrungsmittel usw. beeinflusst. Diese Einflüsse in Balance zu halten ist unsere Aufgabe im Alltag und ist entscheidend zur Erhaltung unserer Gesundheit. Die Natur geht ihren Weg, Schritt für Schritt. Immer wieder faszinierend zu beobachten wie natürlich und in welcher Eleganz dies geschieht.
Auch wir spüren den Wechsel der Jahreszeiten, weniger oder stärker ausgeprägt, können diese Symptome jedoch häufig nicht zuordnen. Wie wir mit unserer Yogapraxis Einfluss nehmen und uns unterstützen können, ist Thema dieses Workshops.

Der Herbst und Frühwinter mit kälteren Temperaturen und häufigem Wind, bringt uns die Einflüsse von den Elementen Luft und Raum. Die Vata Konstitution, die aus diesen Elementen besteht, steigt an. Wir können uns unruhig fühlen, innerlich angespannt, nehmen viele Sachen in Angriff, gleichzeitig fällt es uns schwer, die Dinge zu Ende zu führen. Wir sind anfällig für Schmerzen im Bewegungsapparat, oft ohne zu wissen, wo sie herkommen.

Der Workshop beginnt mit einem kurzen theoretischen Einstieg. Wir besprechen wie sich der Herbst/Frühwinter in unserer Grundnatur bemerkbar machen kann und was für Mittel wir haben, diese Einflüsse auszugleichen.

Danach bewegen wir uns durch eine körperlich aktive und gleichzeitig beruhigende Asanapraxis (Körperübungen). Die darauffolgenden Atemübungen und das stille Sitzen zeigen uns Wege, wie wir uns gezielt mit dem Erdelement verbinden können, das uns Stabilität und Ruhe erfahren lässt.

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Gastlehrerin Evelyn Hunger

Viele Reisen führten Evelyn in die östliche Kultur, hauptsächlich ins Himalayagebiet, in die tibetisch-buddhistische Region, später nach Indien. Zuerst war sie oft mit dem Fahrrad auf Entdeckungsreisen unterwegs, aber immer ein bisschen auf der Suche nach etwas, ohne es nie wirklich benennen und verstehen zu können. Bis sie das erste Mal mit Yoga in Berührung kam und spürte, dass sie mehr darüber wissen möchte. Der Wissensdurst wurde schnell sehr gross. 2007 absolvierte sie ihre erste Yogalehrerausbildung in Indien. Bei einem weiteren Indienaufenthalt kam Evelyn in den Genuss der ersten Berührung mit Ayurveda. Schnell wurde ihr klar, dass die Verbindung der beiden Schwesternwissenschaften die spirituelle Praxis, sowie das allgemeine Wohlbefinden vertiefen und erweitern kann. So startete sie die 3-jährige Ausbildung zur Ayurveda-Spezialistin (Komplementärtherapie), die sie im 2011 abschliessen konnte. Bei einem mehrmonatigen Indienaufenthalt lernte und arbeitete Evelyn bei Dr. Raveendranath in Poonthottam, einer ayurvedischen Klinik, um ihr Wissen zu vertiefen. Ihr Wissen aus ihrem ursprünglichen Beruf als Pflegefachfrau mit Spezialisierung auf Notfallpflege, sieht sie als wichtige Kombination, um die zwei Medizinsysteme miteinander zu verknüpfen. Durch Stephen Thomas, ihrem langjährigen Yogalehrer, bekam und bekommt sie immer wieder ein ganzheitliches Spektrum und Praktizierfeld vom Yoga eröffnet, in das sie sich in den letzten Jahren zur Selbsterforschung intensiv auseinandergesetzt und vertieft hat. Für dieses Geschenk ist sie ihm aus tiefstem Herzen dankbar. Unter seiner Leitung schloss sie 2013 die fortgeschrittenen Yogalehrerausbildung nach den Richtlinien der Yoga Alliance (RYT 500) ab.

Ein weiteres Herzanliegen ist Evelyn die Meditations- und Achtsamkeitspraxis der buddhistischen Tradition. In regelmässigen Schweigeretreats, sowie in ihrer täglichen Praxis ist dies ein wichtiger Bestandteil, um ihren Geist in Sammlung und Achtsamkeit zu üben, in jedem Moment präsent zu sein, sowie das Herz offen zu haben für ihr gesamtes Umfeld.

Der Unterricht ist geprägt von ihrer persönlichen Freude an der Bewegung verbunden mit tiefer Achtsamkeit.

In den Klassen integriert sie die Verbindung der unterschiedlichen Ansätze, um über die Arbeit mit Körper, Atmung, Energiesystem und Geist, die Achtsamkeit sich selber und der Umwelt gegenüber zu stärken und dem eigenen Wesenskern näherzukommen. Während der Praxis immer wieder die Verbindung zum Alltag schaffen und Wege zur Integration aufzuzeigen, ist ihr ein grosses Anliegen.

All dies in ihrem Leben zu haben und mit anderen Menschen teilen zu können, erfüllt sie mit grosser Dankbarkeit und Hingabe.